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Nach 3,5 Monaten reisen, Geld ausgeben und nichts tun wurde der Geldbeutel immer leerer und die Kreditkarte immer dünner. Also machten wir uns nach unserer Silvesterparty in Sydney mit Bea und Alex auf in Richtung Süden. Wir verbrachten noch ein paar ruhige Tage in Kiama und Gerringong, um uns von der Großstadt zu erholen. Nach vier schönen Tagen mussten wir uns leider von Bea und Alex verabschieden, da diese sich wieder auf nach Sydney machten. Dieser Tag war der Startschuss für den Beginn unserer Jobsuche. Südlich von Gerringong erstreckt sich eine Weingegend mit über 15 Weingütern. So klapperten wir einige dieser Weingüter ab und fragten nach Arbeit.
Da aber leider die Nächste Weinlese erst in vier Wochen beginnt, zogen wir weiter und hinterließen unsere Nummer und Namen. In einer der Weingüter lernten wir eine junge Australierin kennen, die selbst gerade 4,5 Jahre in der Weltgeschichte umher bummelte. So verstand sie unseren derzeitigen Lebensstil und lud uns wie selbstverständlich zu sich nach Hause in die Jerveis Bay ein. Die warme Dusche bei ihr lehnten wir freundlich ab, trafen uns jedoch am Abend mit ihr im städtischen „Huskisson Pub“. So kam es, dass Beni und Theresa seit langem mal wieder das Tanzbein geschwungen haben, um den Australiern mal zu zeigen wie man eine richtige Sohle aufs Parkett legt. Die Jerveis Bay, welche für einen der weißesten Strände Australiens bekannt ist, erkundigten wir per Kajak und blieben drei weitere Tage zu Gast.
Ein weiteres Jobangebot erwartete uns schon am nächsten Ort. Als wir nämlich gemütlich im Bus saßen und Karten spielten, reiste direkt neben uns ein Zirkus an. So ließen wir uns die Chance nicht entgehen und Beni sprach den Zirkuschef direkt an. Dieser Bot uns sofort die Mitreise für die nächsten 2 Monate an. Das klang alles so weit so gut. Doch leider war die Bezahlung nicht das Richtige für uns. Matze jedoch half für ein Tag beim Zeltaufbau aus und verdiente sich damit ein paar Dollar und einen freien Eintritt zur Show: Während Matze „schuftete“, kümmerten sich Beni und Theresa um den Verlauf der nächsten Wochen. Nach ein paar Telefonaten und einem Tag Wartezeit, in der wir unseren ersten eigenen selbstdurchgeführten Öl- und Ölfilterwechsel machten, kam die ersehnte Zusage einer Hopfenfarm aus Tasmanien. An dieser Stelle möchten wir Steph und Michael für die Kontaktknüpfung danken, „DANKE“!! 2 Wochen Arbeit sind uns gesichert und weitere Jobs in Tasmanien sind gut möglich. Also liebe Muttis ihr könnt durchatmen. So werden wir am 23.Januar mit der Fähre von Melbourne aus in See stechen und ab dem 25.Januar für euer Bier Hopfen ernten. Ab morgen treten wir die Weiterreise nach Melbourne an, um unsere Fähre, auf der wir die letzten 3 Plätze ergattert haben, rechtzeitig zu erreichen. Wir hoffen dass wir euch auch von Tasmanien aus auf dem Laufenden halten können.
Neue Bilder findet ihr im Album: „Shoalhaven Region“
Tassy Tassy-Oi Oi Oi
P.S. Im Notfall kann Theresa jetzt auch mit Haareschneiden ihr Geld verdienen, denn bei Beni durfte sie schon ihr Können zeigen.
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