Outback

Veröffentlicht auf von Beni, Matze & Theresa

 Am Freitag, 30.April.2010, ging es dann von Adelaide los. Gemeinsam mit sechs anderen Mädchen und einem Holländer fuhren wir dann mit unseren beiden Tourguides in Richtung Outback. Nachdem wir Adelaide verlassen hatten und den Weg nach Port Augusta bahnten, änderte sich die Landschaft schnell und wirkungsvoll. Nach knapp 2 Stunden trafen wir auf die ersten Roadtrains und roten Sand. Unser erster Stopp der Tour war ein Parkplatz, von dem wir eine einstündige Wanderung machten, bei der wir alte Höhlen und Höhlenmalereien von Aborigines finden konnten. Der zweite Stop hieß Angorichna, einem kleinen Ort mit fünf Einwohnern, der in mitten des nördlichen Teils der Flinders Ranges liegt. Unser altes Hostel war einst ein Krankenhaus in Kriegszeiten, in dem es spuken soll. Schon der Weg dahin machte uns klar, dass es die richtige Entscheidung gewesen war eine Tour zu buchen, da Jack und Lucy diese Dirtroad nicht gemeistert hätten.


Nach der ersten Nacht wanderten wir bei Sonnenaufgang 8 Kilometer an einem ausgetrockneten Flussbett, das vor vier Wochen noch eine reißender Fluss war, entlang. Neben wilden Kängurus zeigte auch die große Leere, dass wir uns bereits hier in der Wildnis/ Outback befanden. Unsere Tourguides, Leith und Derek(Ureinwohner), sammelten uns nach und nach ein und wir bahnten uns den Weg über den Oodnadatta Track immer weiter ins Landesinnere. Eine Pause zum Lunch machten wir in Marree, dass sich in mitten der Wüste befindet. Neben einer alten Moscheee, der alten Ghan, ein Zug der früher durch die Wüste fuhr und teilweise auch immer noch verkehrt, gab es auch einen Yachtclub....warum auch immer. Nach frischen selbst zubereiteten Wraps ging es nach William Creek. William Creek ist die kleinste Stadt South Australias und gleichzeitig die groeßte Cattle Station der Welt, sie ist nämlich so groß wie Belgien. Hier schlugen wir unser Lager auf, entfachten das Lagerfeuer und wurden in die Geheimnisse der Swags eingeweiht. Für alle, die es nicht kennen, ein Swag ist eine Art Einmannzelt ohne Gestänge das Wetter und Wasserdicht ist, eine Matratze enthält und einfach ausgerollt wird.


Am nächsten Morgen ging es nach ein paar Verzögerungen weiter nach Cooper Pedy, die Opal-Hauptstadt der Welt. Hier trafen wir bei Pizza zum Mittagessen auf den zwölf weitere die mit uns die Tour ab hier fortsetzten. Zwölf Mädchen wie sich herausstellte. Am Mittag bekamen wir eine Führung und ein Film über Opalmienen und das Leben in Cooper Pedy. Cooper Pedys Leben spielt sich hauptsächlich unter der Erde ab. Türen die in Felswände und Schornsteine die einfach aus dem Boden herausragen sind hier nichts ungewöhnliches. Da es im Sommer bis zu 50 Grad und nachts Temperaturen bis hin zum Gefrierpunkt gibt, bieten die Höhlen optimalen Schutz, da es dort konstante 23-25 Grad hat. Den Sonnenuntergang konnte man 20 min außerhalb der Stadt bei gigantischen Felsformationen verbringen. Unsere Nacht verbrachten wir natürlich in einer dieser Mienen, die in eine Art Hostel umgebaut wurde.


Der Nächste Tag an dem wir um 7 Uhr morgens losfuhren verbrachten wir großen Teils im Bus ein weiter Weg zum großen Ziel, Uluru (Ayers Rock), stand vor uns. Abends angekommen konnten wir den Sonnenuntergang von einem Lookout genießen. Die zweite Nacht im Swag am Lagerfeuer stand an. Den Wecker auf 5 Uhr gestellt ging es nach ein paar netten Geschichten am Lagerfeuer dann in unsere gemütlichen Swags.


Etwas müde frierend aber gespannt fuhren wir mit unserem Bus 30 min zum Ayers Rock um den Sonnenaufgang aus der Ferne genießen zu können. Hier zeigte sich auch die Schönheit der Kata Tjuta, der sogenannten Olgas, eine weiteren leider etwas unbekannteren Felsformation. Neben Kaffe und Toast konnten wir den Sonnenaufgang genießen. Nach zahlreichen Panoramabildern stand die nächste Wanderung an, die uns durch das Valley of the Wind führte.Wilde Kamele, farbenfrohe Vögel, Kängurus und weiter Tiere sowie traumhafte Aussichten wurden uns geboten. Den Nachmittag konnten wir zum relaxen nutzen. Abends machten wir uns auf den Ayers Rock aus nächster Nähe beim Sonnenuntergang zu beobachten. Neben einem Aborigine, der seine Malereien dort verkaufte, von denen wir jedoch keine erlangen konnten, und eine der giftigsten Schlangen der Welt war der Sonnenuntergang das Highlight des Tages.


Der Wecker am nächsten Morgen klingelte wieder um 5Uhr, da wir heute eine Wanderung um den Uluru bei Sonnenaufgang machten.10km Wanderung standen also wieder an. Danach ging es in das Cultural Center wo wir zufällig eine Vorführung von einem australischen Medizinmann bekamen. Weiterhin konnte man hier alles über die Kultur die Bilder und Sprachen erfahren. Nach dem Mittagessen ging es weiter nach Kings Creek, eine weiteren Cattle Station bei Kings Canyon. Das Abendessen verbrachten wir am Lagerfeuer mit einem Cowboy. Diese Nacht war unsere Letzte im Swag, leider, da dieses echt gemütlich und eine Abenteuer war.


Morgens machten wir uns zum Kings Canyon, Watarrka, auf, wo wir wieder den Sonnenaufgang in mitten von Sandsteinformationen bewundern konnten. Der Weg führte uns zum Garten von Eden wo Beni in einem Billabong (Wasserloch) baden ging. Nach weiteren 6km Wanderung fuhren wir dann schließlich nach Alice Springs wo wir den letzten Abend gemeinsam verbrachten. Die überaus unvergessliche Tour durchs Outback, bei der man den ein oder anderen Freund gefunden hat ließen wir in einer Bar ausklingen.


Übrigens haben wir unseren sechsten australischen Staat bereist.


Bilder findet ihr im Fotoalbum: „Outback“


Morgen fliegen wir zurück nach Adelaide wo Jack und Lucy schon sehnsüchtig auf uns warten, damit wir schon bald in Richtung Weste, Perth fahren können.


Liebe Grüße aus Alice Springs Theresa und Beni

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A
<br /> Hey ihr hamma geile bilder, würd am liebsten wieder zurück zu euhc da runter wenn ich die seh... genießts so lang ihr noch da seid;)<br /> <br /> freu mich euch wieder zu sehn<br /> <br /> gruß alex natürlich auch an matze<br /> <br /> <br />
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J
<br /> Das sind ja wunderschöne Bilder - beni da hast du mir echt nicht zu viel versprochen ;) ich freu mich auf euch. bis dahin müsst ihr aber noch viele schöne bilder machen<br /> kuss julchen<br /> <br /> <br />
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B
<br /> Hallo Beni u. Theresa,<br /> vielen Dank für den Anruf bei Oma u. die Info.<br /> Eure Bilder sind ein Traum u. sicherlich kommt euch die Reise auch so vor. Na Beni, du warst ja mal wieder der Hahn im Korb.Hoffe es war dir nicht unangenehm :)<br /> Muss euch schón sagen, jetzt wo das Datum euerer Heimreise feststeht kann ich es kaum mehr erwarten euch zu sehen. Ich freue mich schon rießig.<br /> So noch ganz viel Spaß. Drück euch fest. Genießt noch die restliche Zeit in vollen Zügen. Hab euch lieb. Kuss Mama (beatrice)<br /> <br /> <br />
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